Wie bin ich auf die Idee gekommen Filme zu machen?

Alles fing ein paar Monate vor meiner eigenen Hochzeit an:
Es kam die Frage auf, ob wir gern einen Film von unserer Hochzeit hätten. Ohne großes Vorwissen dachten wir uns: Klar, warum nicht? Die Verwandtschaft wurde eingespannt und mit einfachsten Mitteln ein Video aufgezeichnet. Die Kamera stand während der Trauung auf einem Stativ und während der Einlagen und der Party wurde einfach aus der Hand gefilmt. Die Bearbeitung habe ich dann selbst übernommen.

Und was kam raus?

Ein fantastischer Eindruck unseres einmaligen Tages… Selbst dieses einfache Video fängt die besondere Stimmung, die eine solche Hochzeitsfeier mit sich bringt viel besser ein als es Fotos je könnten. Die emotionalen Reden kann man sich in Ruhe auch noch Jahre danach anschauen und sich in den Moment hineinziehen lassen. Aber auch die Partystimmung kommt auf einem Video einfach viel besser zur Geltung als auf einem Foto. Die Einlagen, die Musik während der Feier, die Musik während der Trauung oder der Hochzeitstanz, all diese Momente sind oft sehr persönlich und aufwendig gemacht und umso wertvoller für die Erinnerung.

Die Entwicklung nahm Fahrt auf

Angespornt durch die ersten erfolgreichen Filmprojekte packte mich das Filmfieber. Ich filmte im Bekanntenkreis, investierte viel Zeit in ausgiebige Recherchearbeit und konnte so mit wachsender Erfahrung und besserer Technik meine Filme auf ein neues Niveau heben. Es entstand sogar ein kleiner Filmclub, bei dem ein reger Erfahrungsaustausch herrscht. Die eigene Wohnung wird regelmäßig zum Filmstudio umgebaut, wodurch viel Raum für filmerische Kreativität entsteht. Filmprojekte beinhalten unter anderem Imagefilme und Musikvideos. Die technischen Möglichkeiten erweitern sich kontinuierlich und auch die Erfahrung bei der Umsetzung. So kann ich mich jetzt voll auf das Wichtigste meiner Filme konzentrieren: Die interessante und spannende Geschichte meiner Paare und deren einmaliges Erinnerungsstück.